RALF SCHUSTER VERLAG
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LYRIK IM RALF SCHUSTER VERLAG:

Cover von Fernsicht
Matthias Attig

Fernsicht
Variationen über Traum und Erwachen

2/2018
118 Seiten
Softcover
14,98 Euro
ISBN: 978-3-940784-41-4

Bei diesem Band handelt es sich um die erste literarische Veröffentlichung von Matthias Attig. Er ist in neun Gruppen unterteilt, die entweder Prosaminiaturen oder Gedichte enthalten. Er bedient sich also zweier Formen, von denen man vielleicht nicht auf den ersten Blick meinen wird, dass sie miteinander vereinbar seien. Der Autor versucht sie jedoch so zu handhaben, dass sie einander durchdringen und sich in ihren Ausdrucksmöglichkeiten wechselseitig ergänzen. Zum einen werden Eindrücke, Stimmungen und Gefühle verdichtet und auf eine gedankliche Grundformel gebracht. Zum anderen werden sie umschrieben, aufgefächert, fortgesponnen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Es gibt Prosatexte von dichterischem Gepräge, die ein Thema lyrisch entfalten, und es gibt Gedichte, die zunächst schwer greifbare Erfahrungsgehalte auf ein Thema zurückführen. Empfindung und Gedanke erhalten sprachliche Schattierungen, die den Unterschied zwischen ihnen verwischen. In inhaltlicher Hinsicht bilden Literatur und Musik sowie Denken, Lesen und Schreiben Schwerpunkte des Bandes. In der Annäherung an diese Gegenstände prägen sich Formen der sprachlichen Erfahrung aus, die auch für die Darstellung von Wahrnehmungen und Erlebnissen im Alltag leitend sind. Hier finden Sie eine Leseprobe.


Cover von Im Kreuzgang
Andreas König

Im Kreuzgang
Gedichte

1/2018
104 Seiten
Softcover
13,91 Euro
ISBN: 978-3-940784-40-7

Der neueste Lyrikband Andreas Königs ist wieder eine Reise durch süddeutsche Regionen. Ausgehend von der lyrischen Skizzierung von Landschaften wie dem Bayerischen Wald oder der süddeutschen Alpenregion sowie von Orten wie dem Kloster Steingaden oder der Kirche St. Severin in Passau reflektiert der Autor Erfahrungen und Fragen einer christlichen Existenz in modernen Zeiten. Die Gedichte sind vielleicht noch eine Nuance knapper und prägnanter als in den vorangehenden Bänden, fast möchte man sagen 'kantiger'. Erstmals werden einige der lyrischen Texte in Interaktion mit Schwarz-Weiß-Fotografien der behandelten Orte gesetzt. Diese Text-Bild-Korrelationen erweitern und verengen den Auslegungsraum der Gedichte zugleich, was den ausgewählten Texten eine neue Bedeutungsdimension verleiht.

Hier finden Sie eine Leseprobe.

Zur Homepage von Andreas König geht es hier.


Cover Zwischentoren
Andreas König:
Zwischentoren
Gedichte
10/2015
156 Seiten
Softcover
14,98 Euro
ISBN 978-3-940784-27-8

Der dritte Gedichteband von Andreas König ist eine kleine lyrische Reise, auf der hauptsächlich Orte in Süddeutschland und Österreich besucht werden: Kleine Dörfer, Kirchen, Klöster, Friedhöfe und vor allem verschiedene Plätze in der Natur sind der Ausgangspunkt für vielfältige Reflexionen - nicht zuletzt auch über Fragen einer christlichen Existenz in einer zunehmend säkularen Welt. Oft wird aus der geographischen Reise eine Fahrt in die Vergangenheit; Bau- und Kunstwerke werden zu Mittlern zwischen den Zeiten. In den zumeist kurzen Gedichten kann König in der für ihn charakteristischen klaren und prägnanten Sprache ganze Lebenswirklichkeiten lebendig werden lassen.

Zur Homepage von Andreas König geht es hier.


Cover Vademecum durchs Kirchenjahr
Lothar Steiger:
Vademecum durchs Kirchenjahr.
Perikopen Hand- und Begleitbüchlein in Epigrammen
3/2015
252 Seiten
Hardcover
19,26 Euro
ISBN 978-3-940784-26-1

Das vorliegende Buch versteht sich als epigrammatischer Begleiter durch das gesamte Kirchenjahr. Lothar Steiger, Professor emeritus für Dogmatik und Homiletik an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, legt zu sämtlichen Perikopen der Sonn- und Feiertage Distichen vor, die die biblischen Texte kontrakt zusammenfassen, profilieren und interpretieren. Ziel der Epigramme ist es, dem Leser neue Blicke auf die Perikopentexte zu eröffnen und deren intensive Meditation anzuregen. Steigers Buch verdient Aufmerksamkeit in einer Zeit, in der über poetische Theologie viel gesprochen, dieselbe allerdings nur äußerst selten praktiziert, das heißt literarisch erprobt wird. Aus literaturwissenschaftlicher Sicht sind die Epigramme insofern von großem Interesse, als sie in unverwechselbar eigenständiger Weise anknüpfen an die Tradition der barocken Perikopendichtung.
Leitend ist hierbei der Gedanke, daß die biblischen Texte für die heutige Zeit (wie in allen Epochen zuvor) nur aufgrund von unablässiger Beschäftigung mit ihnen fruchtbar gemacht werden können. Daß und wie solches studium freilich theologisch und sprachlich trennscharf auf den Punkt gebracht werden kann – dafür bietet Steigers Vademecum erstaunlich aktuelle und einprägsame Beispiele.
Hermeneutisch-poetisch aufschlußreiche Vorreden zu den drei Festkreisen, ein Bibelstellenregister sowie eine Predigt im Anhang vervollständigen den Band.


Cover von Ausgewählte Gedichte
Martin Buchner:
Ausgewählte Gedichte
Hrsg. von Eva-Maria Hertel
Mit einem Geleitwort von Hans Göttler
1/2013
XVIII + 138 Seiten
Softcover
€ 14,98
ISBN 978-3-940784-14-8

„Eine Huldigung an das neue und alte Passau“, so hieß es, als 1911 die erste Ausgabe des Gedichtbands Lied vom Inn erschien. Der Verfasser, Martin Buchner (1869-1959), Lehrer und Schulrat, wohnte und wirkte 67 Jahre in der Stadt Passau. Sein Leben dort war oft Thema seiner Gedichte, etwa seine Brautwerbung (verschlüsselt in Stromgold). Aber Buchner war nicht nur – nicht einmal in erster Linie – „Heimatsänger“. Schon in den frühesten Gedichten Lied und Leben klingt Soziales und Politisches an. Das Leid der beiden Weltkriege ist ein zentrales Thema seiner Lyrik. In Versunkenes Reich geißelt er den Wahnsinn des ersten Weltkriegs – und das im Jahr 1938, kurz vor Beginn des nächsten Weltkrieges. Nachdem an dessen Ende die vorgeahnten Kriegsschrecken grausam seine eigene Familie getroffen hatten, entstand sein letztes Werk Sturmflut über dem Abendland, in dem er den NS-Terror anklagt, aber auch vom „schweigenden Papst“ und der „würdelosen Masse“ spricht. Verlust und Trauer finden hier berührenden dichterischen Ausdruck. Die vorliegende Auswahl stellt Gedichte aus allen fünf genannten Bänden vor.

Die Einleitung des Bandes kann hier eingesehen werden.


Cover von Die Pegnitzschäferinnen. Eine Anthologie
Die Pegnitzschäferinnen. Eine Anthologie.
Zusammengestellt und mit einer Einleitung versehen von Ralf Schuster. Mit einem Vorwort von Hartmut Laufhütte.


9/2009
358 Seiten
Gebunden
€ 53,50
ISBN 978-3-940784-05-6

Erstmalig kann mit dieser Sammlung das lyrische Oeuvre aller literarisch tätigen weiblichen Mitglieder des Pegnesischen Blumenordens im 17. Jahrhundert in einer repräsentativen Auswahl vorgestellt werden. Von Georg Philipp Harsdörffer, dem ersten Präses des Blumenordens, wurde eine Frau in den Orden aufgenommen, von Sigmund von Birken, seinem Nachfolger 13. Von diesen 14 Frauen waren 11 nachweislich literarisch aktiv. Die erhaltenen Gedichte dieser 11 Dichterinnen werden in einer exemplarischen Auswahl präsentiert. Die Gedichte waren zum allergrößten Teil bisher nur schwer zugänglich, da sie entweder in nie wieder edierten Drucken des Barock erschienen oder nur handschriftlich im Birken-Nachlaß im Archiv des Pegnesischen Blumenordens erhalten sind. Für einige Gedichte aus diesem Nachlaß konnte für die vorliegende Anthologie erstmals die jeweilige Verfasserin identifiziert werden. Alle Gedichte sind entweder der geistlichen Lyrik oder der Gelegenheitsdichtung zuzuzählen.

Der Band wird mit einer Abhandlung zu Sigmund von Birkens Frauenbild und seiner Rolle als Förderer literarisch tätiger Frauen eröffnet. Jeder der 11 Dichterinnen ist ein eigenes Kapitel gewidmet, dessen erster Teil die vorhandenen biographischen Informationen enthält. Der zweite Teil präsentiert die Gedichte, die – wo es hilfreich erschien – mit erläuternden und erklärenden Anmerkungen versehen sind. Zusätzliche Kapitel sind dem brieflich-lyrischen Dialog der Dichterinnen Silvia und Dorilis und dem Irrhain-Fest von 1680 gewidmet, das u. a. der Aufnahme der Amarillis galt. Verzeichnisse der Gedichttitel und der Gedichtanfänge schließen den Band ab. Enthalten sind Werke der folgenden Dichterinnen:

Diana: Sophia Nicolai von Greiffenkrantz
Magdalis: Regina Magdalena Limburger
Daphne: Barbara Juliane Penzel
Dorilis: Maria Catharina Stockfleth
Silvia: Catharina Margaretha Schweser
Mornille: Gertraud Möller
Celinde: Elisabeth von Senitz
Erone: Barbara Helena Kopsch
Diana die Andere: Maria Dorothea Omeis
Amarillis: Anna Maria Paumgartner
Chlorinde: Maria Magdalena Götze

Das Inhaltsverzeichnis des Bandes kann hier eingesehen werden.